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„Therapie ist die Zeit zwischen den Sitzungen“ – Die Herausforderung der ambulanten Psychotherapie und wie Selphspace dabei unterstützt

Aktualisiert: vor 2 Tagen




Psychische Störungen zählen zu den größten gesundheitlichen Herausforderungen weltweit und stellen ein zentrales Thema in der öffentlichen Gesundheit dar (Arias et al., 2022; Vigo et al., 2016). In vielen Fällen werden psychische Erkrankungen mit Psychotherapie und gegebenenfalls mit medikamentöser Behandlung therapiert. Doch bei ambulanter Psychotherapie, bei der zwischen den Sitzungen oft mehrere Wochen vergehen, liegt eine große Herausforderung: Der Großteil der Zeit wird außerhalb des Therapiezimmers verbracht, und der Erfolg hängt davon ab, wie gut Patient:innen das Gelernte in ihren Alltag integrieren.

„Therapie ist die Zeit zwischen den Sitzungen“ – Während der Sitzungen werden Themen bearbeitet, Erkenntnisse gewonnen und neue Strategien erarbeitet. Doch die wahre Veränderung passiert oft in den Tagen und Wochen, die zwischen den Sitzungen liegen. Die Patient:innen müssen das Gelernte üben, anwenden, und ihre Verhaltensweisen ändern – eine Herausforderung, der sich viele nicht immer gewachsen fühlen.



Die Rolle der Digitalisierung in der Psychotherapie


Eine vielversprechende Lösung, um diese Herausforderung zu meistern, bietet Selphspace, welches speziell für die Begleitung der ambulanten und teilstationären Psychotherapie entwickelt wurde. Sie basiert auf den Prinzipien von zwei therapeutischen Ansätzen, die sich in der Praxis bewährt haben: der Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT) und der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT). Diese Ansätze helfen Patient:innen, ihre emotionalen Reaktionen besser zu regulieren, ihre Achtsamkeit zu schulen und langfristige Verhaltensänderungen zu erreichen (Haller et al., 2021; Rizvi et al., 2024; Thompson et al., 2021).



Blended Care – Die ideale Verbindung von digitaler und klassischer Therapie


Selphspace folgt dem Blended Care-Ansatz: Hier wird die traditionelle Face-to-face-Therapie mit digitalen Hilfsmitteln kombiniert. Das hat viele Vorteile: Studien zeigen, dass Blended Care zu einer besseren Therapietreue („Adhärenz“) führt, die Therapiezeit verkürzt und die Drop-out-Raten senkt (Bielinski et al., 2021). Selphspace bietet also eine ideale Ergänzung zur klassischen Therapie, indem es das Beste aus beiden Welten vereint – die persönliche Unterstützung durch den Therapeuten oder die Therapeutin und die kontinuierliche Unterstützung durch die digitale App.



Wie Selphspace die Therapie unterstützt


Allerdings ist Selphspace mehr als nur eine App – es ist ein interaktiver Begleiter, der die Patient:innen durch den gesamten therapeutischen Prozess führt. Ein zentrales Feature ist die Protokoll-Funktion, die es den Nutzer:innen ermöglicht, Veränderungen in ihrer Stimmung oder Anspannung zu dokumentieren. Dies schafft eine bewusste Auseinandersetzung mit dem eigenen Fortschritt und hilft dabei, Auslöser für schwierige emotionale Reaktionen zu identifizieren.


Darüber hinaus gibt es in der App ein Therapie-Journal, in dem Patient:innen ihre wichtigsten Einsichten und Fortschritte notieren können – eine Art Tagebuch, das jederzeit zugänglich ist und dabei hilft, das Erlernte zu vertiefen.


Ein wichtiges und hilfreiches Tool in der Psychotherapie sind außerdem Hausaufgaben: Diese können direkt in der App bearbeitet werden, was die Hemmschwelle senkt und ein Vergessen unwahrscheinlicher macht. Studien zeigen, dass gewissenhaft gemachte Hausaufgaben einen erheblichen Einfluss auf den Therapieerfolg haben (Kazantzis et al., 2010).


All das könnten die Patient:innen auch auf Papier machen. Warum also Selphspace? Weil Kontinuität wichtig ist. Das Smartphone ist im Gegensatz zum Notizbuch oder dem Therapie-Ordner fast jederzeit griffbereit. Und Selphspace kann mithilfe von Push-Benachrichtigungen regelmäßig Erinnerungen senden, die in der Therapie gelernten Strategien anzuwenden und Fortschritte zu überprüfen. So wird das, was in der Therapie besprochen wurde, in den Alltag integriert und bleibt im Gedächtnis – was die langfristige Wirksamkeit der Therapie fördert (Braun et al., 2023).


Darüber hinaus bietet Selphspace aber auch eigene Inhalte: Achtsamkeitsübungen und Entspannungstechniken, die einen wichtigen Unterschied bei der emotionalen Selbstregulation machen können (Farb et al., 2010), insbesondere für Menschen, die mit Angststörungen oder Depressionen zu kämpfen haben. In Selphspace finden Nutzer:innen zahlreiche Achtsamkeitsübungen aus der ACT, die nachweislich helfen, Stress zu reduzieren und die emotionale Stabilität zu fördern (Khoury et al., 2015). Darüber hinaus bietet die App Psychoedukation zu verschiedenen psychischen Störungen, was das Verständnis der eigenen Erkrankung stärkt und das Gefühl der Selbstwirksamkeit fördert (Sarkhel et al., 2020).


Die App ist zudem sehr individualisierbar. Therapeut:innen und Behandelnde können eigene Therapie-Jounale, Übungen und Stimmungsprotokolle anlegen und diese in Therapieplänen abspeichern. So können zusätzlich zu den Leitlinien basierten Inhalten von Selphspace  individuelle Therapieinhalte vertieft und trainiert werden. Diese persönliche Note von Therapeut oder Therapeutin steigert zusätzlich die Adhärenz der Patient:innen (Selphspace 2025).



Fazit: Die Zukunft der Psychotherapie


Ambulante Psychotherapie ist eine wirksame, aber auch herausfordernde Behandlungsmethode, um psychische Erkrankungen zu behandeln und die psychische Gesundheit zu fördern. Dabei kann die Zeit zwischen den Sitzungen den Unterschied ausmachen, ob die Therapie nachhaltig erfolgreich ist. Die App Selphspace unterstützt Patient:innen dabei, diese Zeit aktiv zu nutzen und die erlernten Strategien im Alltag zu verankern. Durch ihre evidenzbasierten Ansätze, die Förderung von Achtsamkeit, Reflexion und Selbstfürsorge bietet Selphspace einen vielversprechenden Weg, die Wirksamkeit der Psychotherapie zu steigern und Patient:innen auf ihrem Weg zu mehr psychischer Gesundheit zu begleiten.



Für mehr Informationen:


 
 
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